Lex foris

Von da an hat es nicht mehr lang

gedauert bevor es finster geworden ist

bei uns im Tal.

Luzi im Film „Das finstere Tal“ (2014)

 

Lex foris oder der Brenner und seine Söhne

„Das finstere Tal“, ein Hochalpental in Österreich, der Patriarch Brenner und seine Söhne herrschen hier in einem selbst geschaffenen totalitären System, das vor allem bei Wintereinbruch sichtbar wird, „wenn es finster wird“: Die Brenner Bauern haben eine Tradition durchgesetzt, wonach im Sinne des ius primae noctis, jede Braut den Brenner-Bauern sexuell gefügig sein muss, bis sie schwanger wird. Erst danach wird sie zu ihrem Ehemann entlassen. Außerhalb der feudalen Brennerschen Willkürherrschaft gibt es keine Gesetze. Wem es nicht passt, der muss sich davonstehlen im Jahr 1875.

Der neue Österreichische Justizminister Dr. Wolfgang Brandstetter setzt im Jahr 2014 als erste Amtshandlung und als ersten Loyalitätsbeweis zuallererst eine Frist: Ermittlungen dürfen nicht länger als drei Jahre dauern. Genannt wird dieser Pakt der Logenvertreter der „Neuen“ Ordnung, die sich in ihrer Grundhaltung durch nichts von den Brenner-Patriarchen unterscheiden, bezeichnenderweise „StPO-Paket“:

Neben den üblichen Verfahren bei Wirtschaftskriminalität im großen Stil (Bawag, Hypo, Meinl, etc.), damit verbunden beim innewohnenden Amts- und Behördenmissbrauch ist dieses Paket vor allem besonders interessant bei Fällen von trauma based mind control & ritual abuse (satanic ritual abuse):

Etliche TäterInnen, massiv in Bedrängnis wegen (leicht nachweisbaren) Kontaktschleifen (Telefonlisten, e-cards, etc.), Zeitpunkte (30.01.2011, 30.04.2011, 28.05./04.06.2011, 17.02.2012, etc.) und Orte (Donnersbachwald, […], Neusiedlersee, […]) der Treffen beim satanischem Missbrauch meines geliebten Sohnes, als auch beim noch leichter nachweisbaren Amts- und Behördenmissbauch (2010 – dato), können also nach 3 Jahren – falls solche Fälle überhaupt jemals ans Tageslicht ausjudizierbarer Tatsachen kommen – wegen zeitlicher Ermittlungsbeschränkungen – aufatmen.

Der „Brenner“ Pakt Österreichischer Logenvertreter legitimiert dabei die Rechtschaffentheit der TäterInnnen, die zuvor über den Amts- und Behördenmissbrauch – wie neben unseren in unzähligen Fällen dokumentiert – leicht drei Jahre ein Verfahren verhindern oder verzögern können, danach per „StPO-Paket“, neben Verbindungen und Geld nun von staatlicher Seite noch mehr geschützt sind, sich noch mehr über das Gesetz stellen können, also per definitionem unantastbar werden.

In weiterer Folge bedeutet das Rechtsunsicherheit nicht nur für einen Großteil der Bevölkerung sondern auch für BehördenvertreterInnen selbst, da das „Paket“ auch einen Maulkorb für ebendiese beinhaltet: „Staatsanwälte würden mitunter wegen Verletzung des Amtsgeheimnisses angezeigt, wenn sie Medien Auskunft geben. Das sollte mit der neuen Regelung ausgeschlossen sein, meinte Brandstetter.“ (derStandard.at, vom 07.05.2014).

Weiters heißt es: „Mit der großen Vorverfahrensreform 2008, die Beschuldigtenrechte (etwa auf Beiziehung eines Anwalts) von Beginn an brachte, tauchte das Problem auf, dass Personen oft nur wegen anonymer Anzeigen mit unbegründetem Verdacht als Straftäter gebrandmarkt wurden. Das will Brandstetter mit der Unterscheidung zwischen Beschuldigtem und Verdächtigem verhindern – mithilfe des neuen Begriffs “Anfangsverdacht”. Es wird (auch mit Blick auf die Berichterstattung der Medien) klargestellt, dass ein Ermittlungsverfahren erst dann beginnt, wenn es hinreichende Anhaltspunkte dafür gibt, dass eine Straftat begangen wurde. Nicht als “Ermittlung” gelten soll die Nutzung allgemein zugänglicher Informationsquellen wie Internet, Grundbuch et cetera. Und auch ein Antrag auf Auslieferung eines Abgeordneten soll nicht schon zur Abklärung einer vagen Verdachtslage gestellt werden müssen, sondern erst bei tatsächlichen Ermittlungen wegen eines konkreten Tatverdachts.“ (ebenda, vom 07.05.2014)

Der Präsident der Österreichischen Rechtsanwaltskammer, Dr. Rupert Wolff, hat zwar Bedenken: Damit „nimmt man ein Stück Rechtsstaat weg“, wie im ORF nachzulesen. (ORF, vom 08.05.2014), allerdings freut er sich generell über die Angeklagtenrechte: „Im Großen und Ganzen muss man dem Minister gratulieren, das ist eine gelungene Novelle.“ Viele Forderungen der Anwälte [sic!] würden umgesetzt. Vor allem die neue Sachverständigenregelung, die Angeklagten viele Rechte einräumt, begeistert Wolff – wenig verwunderlich, da sie viele neue Wege eröffnet, um Anklagepunkte „knacken“ zu können.“ (ebenda, vom 08.05.2014):

Die Söhne, also die Nachkommen der Familie Brenner können also weiterhin aufatmen, denn: TäterInnen werden es also (noch) leichter haben in Zukunft, engagierten Juristen sei gedankt, die seit Jahren emsig daran arbeiten, das Strafgesetz immer mehr TäterInnen-freundlich zu reformieren, ganz im Sinne die vergangenen und zukünftigen Verbrechen der Ordnung der „Neuen Welt“ anzupassen.

Während also die Opfer „außerhalb von Logeninteressen“ keine Rechtssicherheit haben (sollen), schon gar nicht wenn die Fälle aufgrund der hochkarätigen TäterInnenschaft und der Bestialität des Verbrechens an sich sehr heikel sind, sehr einfach drei Jahre lang niedergedrückt werden können (wie in unserem Fall mehr als dokumentiert und nachweisbar), können die TäterInnen offiziell nach drei Jahren aufatmen, da es keine Ermittlungen nach drei Jahren mehr geben kann und soll und folgen Österreichs Logenvertreter samt verantwortlicher Ministerien damit immer mehr offiziell dem eigentlich gültigen Gesetz der „neuen Welt“, dem „liber al vel legis“ des Satanisten Aleister Crowley (auch er der in Wien gegründeten Loge, O.T.O zugehörig), der ebendort dazu aufruft:

„There is no law beyond

Do what thou wilt.“


„Es gibt kein Gesetz außerhalb

Tu was du willst.“

Dieses Lex foris (keine Rechtssicherheit außerhalb von Logen und Interessensgruppen – für die Illuminati/Erleuchteten sind wir Menschen einfach nur Tiere, wie in der Fachliteratur oftmals ausgeführt) das alle totalitären Staaten benötigen, um sich zu schützen oder mitunter auch moralisch rechtzufertigen, zeigt sich immer deutlicher im Jahr 2014, wo sich international immer mehr Fragen zur „neuen Welt“ samt ihrer Financiers offiziell aufdrängen, wo immer mehr WissenschaftlerInnen, aus allen Disziplinen nachzufragen, wissenschaftlich nachzuweisen beginnen, zuletzt der Ökonom und Universitätsprofessor Thomas Piketty in “Das Kapital im 21. Jahrhundert”, wie auch seit Jahrzehnten sein Professorenkollege Noam Chomsky und tausende andere es tun

Damit zeigt sich auch immer deutlicher, für wen und unter welchen Umständen in den letzten Jahrzehnten und bis dato „Gesetze“ geschaffen worden sind und nach wie vor werden, wie sehr die Österreichischen PolitikerInnen dabei sind, ein zuvor demokratisches Land in ein weltumfassendes totalitäres Regime im Sinne der „neuen Welt“ zu integrieren, dem man im Jahre 2014, anders als im Jahr 1875, nicht entkommen kann.

Interessant auch, dass vor einer Woche gerade, also am 30.04.2014, den Österreichischen Medien samt JournalistInnen ein Maulkorb umgehängt worden ist mit der Änderung des Presse- und Publizistikförderungs-Gesetzes, das einer Zensur um nichts nachsteht:

„Wer hetzt oder gegen das Verbotsgesetz verstößt, ist nicht förderungswürdig. Dieser Passus wird jetzt ins Presse- und Publizistikförderungs-Gesetz aufgenommen, sagt Kanzleramtsminister Josef Ostermayer (SPÖ). Das bedeutet: “Wenn in einer öffentlich geförderten Zeitung oder Zeitschrift ein Artikel erscheint, wo dann in der Folge eine rechtskräftige Verurteilung wegen Verhetzung oder wegen Verstoßes gegen das Verbotsgesetz stattfindet, wird die Förderung entzogen.”

Das gilt aber nicht nur für Verurteilungen der Zeitung oder Zeitschrift selbst, sondern auch für Artikel unter Pseudonym oder von Gast-Autoren oder Kommentatoren, hebt Ostermayer hervor. Konkret bedeutet das: Für das Jahr, in dem der Artikel erschienen ist, muss die Förderung zurückbezahlt oder mit einem künftigen Förderungsanspruch gegengerechnet werden.“ (30.04.2014, http://oe1.orf.at/artikel/373813),

Die Nachkommen der Familie Brenner samt ihren GesinnungsgenossInnen müssen also nur wegen Verhetzung klagen, wenn jemand für Grund-, Freiheits- und Menschenrechte eintritt, um über die Zensur wirklich alle zum Schweigen zu bringen. Nicht zum Schweigen gebracht – außer bei den betroffenen trauma based mind control Opfern selbst – kann die Erinnerung werden:

„Es gibt Sachen über die darf man nicht reden. Sachen, die früher passiert sind. Aber dass man nicht über sie reden darf, heißt nicht, dass man’s je vergessen kann. Es gibt nämlich Sachen, die lassen sich nie mehr vergessen.“ (Luzi, – Das finstere Tal)

Legitimiert man diese Folter nun offiziell, mit denen (Klein)Kinder in irreversible geistige Behinderungen (MPD, DID) gefoltert werden, Elternteile als Zeugen pathologisiert oder kriminalisiert, indem man einen juristischen Rahmen zur Aufklärung setzt, gerade wo bei diesen Fällen aus der internationalen Fachliteratur bekannt ist, dass diese Fälle mitunter jahrzehntelang aufgebaut worden sind (ähnlich wie bei Wirtschaftsverbrechen im großen Stil), wo Verbrechen und Folgeverbrechen in einer Dichtheit vorkommen, die einem den Atem stocken lassen, dann ist das finstere Tal der Brennerschen Patriarchen bei uns angekommen, das Hauptproblem dabei gesellschaftspolitisch immer noch ungelöst:

„Die Freiheit ist ein Geschenk, das sich nicht jeder gerne machen lässt.“ (Luzi, – Das finstere Tal)

 

Quellen:

http://derstandard.at/1399462344227/Justizminister-setzt-Ermittlungen-eine-Frist-von-drei-Jahren: „Justizminister setzt Frist: Ermittlungen dürfen nicht länger als drei Jahre dauern“ (Artikel vom 07.05.2014).

 

http://orf.at/stories/2229090/2229092/: „Wieviel Zeit ist ein Schicksal wert“ (Artikel vom 08.05.2014).

 

http://oe1.orf.at/artikel/373813: Keine Förderung für Hetzer (Artikel vom 30.04.2014)

 

http://www.dasfinsteretal.at/: Andreas Prochaska (2014)

 

© Mag. Andrea Sadegh, 2014 – 2017