Rattenfänger

„Das verstößt gegen mein Selbstverständnis als Bürger.

Ich würde mich schämen, nichts dagegen zu sagen.“

Michael Köhlmeier

Der Gutmensch und seine Rechten.

Wie der Coca Cola Konzern vor Jahren verlautbaren ließ, „Wenn es Pepsi Cola nicht geben würde, müssten wir es erfinden“, erinnert nun die vom Österreichischen Schriftsteller, Forum Alpbach Referenten und Staatsfernsehen-Talkshowmoderator Michael Köhlmeier über SOS-Mitmensch „gegen Rechts, gegen Andreas Mölzer“ initiierte Kampagne an diese – bewährte Strategie nach dem Problem-(Re)Action-Solution Mechanismus, die die „Neue Welt“, samt ihrer pervertierten Ordnung immer und immer inszeniert:

Seit Dr. Jörg Haider (auch ich war auf sämtlichen Demonstrationen gegen blau-schwarz in Wien) wird das noch vorhandene Gutmenschen-Bewusstsein ständig auf „Angst“ gegen Rechts gesetzt und haben die meisten bereits aus den Augen verloren, welche Gefahren die EU, Migration ohne westliche Verbots- und Gebotsnormen, die New World Order, die Bilderberg Konferenzen mit sich bringen: Totalitäre Staaten, einem Feudalsystem immer ähnlicher, mit Ziel die breite Masse der Bevölkerung zu unterdrücken und betreiben entweder aus Naivität, Fatalismus oder aus (Macht)Besessenheit Augenauswischerei.

Und alle machen mit, da sie an den staatlichen Trögen in Punkto Vereinsförderung, Künstlerförderung, ORF-Förderung, Presseförderung oder sonstiger Förderung hängen. Manus manum lavat. An Unrecht lässt sich, wenn politisch erlaubt, auch unendlich viel Geld verdienen.

Wir sind die Guten, also: Geschichtsbewusstsein und Unrechtsbewusstsein wird auf den Holocaust und seine damit verbundenen bestialischen Schrecken nivelliert, Normen und Gebote für Interessensgruppen werden aufgestellt, die sich alle Jahre ändern, und zeigt die Heuchelei hinter der wunderbar marketingtechnisch aufpolierten Mogelpackung.

Gelten für alle Menschen – Frauen inkludiert – (in den westlichen Ländern, also auch in Österreich) einfach nur Menschen- und Frauenrechte, Grund- und Freiheitsrechte, dann wären diese auf Gruppen umgelegten (Zusatz)Rechte nicht notwendig. Warum wird nicht einfach die Umsetzung der Menschenrechtsdeklaration eingehalten? Warum sollen Homosexuelle keine Kinder adoptieren dürfen oder gar standesamtlich oder kirchlich heiraten? Warum werden solche Gesetze vom Gesetzgeber (Staat) überhaupt erlassen oder zugelassen? Warum können deutschsprachige Länder nicht endlich ihren jüdischen Bürgern und Bürgerinnnen jeden Cent und jedes Kunstwerk, jede Wohnung oder Palais samt Zinsen einfach zurückgeben, enorme Schadensersatzzahlungen für die Opfer/deren Nachkommen zahlen? Warum wurden solche Gesetze, die das umsetzen vom Gesetzgeber (Staat) nicht schon längst erlassen oder zugelassen? Das schon seit nunmehr 70 Jahren, das immerhin jahrzehntelang unter der Regierung Dr. Bruno Kreiskys? Warum können die reichen europäischen Länder nicht einfach Flüchtlinge aufnehmen, diesen die Migration großzügig durch finanzielle Beihilfen erleichtern, dafür allerdings auch Gebots- und Verbotsnormen erlassen? Warum werden solche Gesetze vom Gesetzgeber (Staat) nicht erlassen, warum werden Übertretungen zugelassen?

[…]

Oft werden Fragen wie diese als “Unwissenheit” deklariert, als Naivität gebrandmarkt, während offensichtlich genug politischer Konsens und “Reife” da ist, die Unsummen, die gerade im Zuge der Hype Affäre verschwunden sind (wie zuvor bei der Meinl Bank und der Bawag), sich innerhalb der Logen und Nutzniesser dieser staatlich geförderten Korruption zu Lasten der Bevölkerung untereinander aufzuteilen.

Warum schweigen sämtliche “Gutmenschen”-Parteien, noch dazu wo sie an der Macht sind?

Der Staat, also die Republik Österreich verhält sich in der Öffentlichkeit immer erkennbarer wie ein ewig pubertierender Maturant, der davon träumt, einmal so berühmt und mächtig zu werden wie ein Rocksänger: Parties, Macht, Drogen, Luxus, Villen, schicke Autos, aber keine Verantwortung übernehmen möchte, während in den Hinterzimmern der Macht der Maturant sich zum gefügigen Oberschüler der Schattenregierung machen lässt, zum Schergen eines pervertierten Systems, das ewige moralische Überlegenheit für sich beansprucht, gleichzeitig allen Menschenrechten zum Trotz agiert, auch hier keine Verantwortung übernehmen möchte. Um davon abzulenken schickt also der ewige Maturant persönliche Assistenten aus:

Es ist beschämend, dass das rechte politische Lager – in bewährter faschistoider Diktion und Tradition – hochbrisante Themen an- und ausspricht, dabei aber – mehr absichtlich als unabsichtlich nach der bewährten Strategie der Freimaurerlogen/Illuminatisten einzelne wichtige Themen derart ad absurdum führt, um wiederum den Hausverstand der Bevölkerung als auch etlicher Gutmenschen zu vernebeln. Denn, an der obersten Spitze der Logen gibt es keine politischen Farben, keine Zugehörigkeiten zu Religionen, nur Bündnisse und Macht(missbrauch), der zu den bestialischsten Verbrechen im hier und jetzt in zum Beispiel ebendiesem Land führt:

Während (Kleinst)Kinder mitunter rituell abgeschlachtet werden, streiten sich die politischen Lager in sinnlosen Debatten in vermeintlich politischen Farben, wie uns das auch die amerikanischen Präsidenten seit Jahrzehnten offiziell in den Medien, im Privaten im Bohemian Grove vorführen.

Allerdings scheint die Strategie nach wie vor zu funktionieren, im Kleinen wie im Großen, da mit unendlicher Werbe-, Marketing- als auch Medienmaschinerie der Bilderberger auch den Gutmenschen – dem Tavistock Institut sei Dank – eingetrichtert wird, was wahr ist, was falsch ist, die Wahrnehmung mehr als vernebelt wird und eher von kognitiver Dauerdissonanz als von Wahrnehmung zu sprechen ist.

Vor allem ist es mehr als interessant, nun, wo die Vormachtsstellung der Neuen Weltordnung innerhalb der EU immer mehr zum Vorschein kommt, also international sichtbar wird, dass Herr Andreas Mölzer gerade jetzt etwas dazu zu sagen hat, also auf ein trojanisches Pferd setzt, das gerade als solches erkannt worden ist und erinnert auch an die Aussage von der ebenfalls rechten Politikerin, Dr. Susanne Winter, „Mohammed wäre ein Kinderschänder“, das zufälligerweise in der Stadt Graz, damals genau zu dem Zeitpunkt, wo es sich bereits unter Philosophen und kritischen Geistern im gesamten deutschsprachigen Raum herumgesprochen hat, begonnen worden ist, offen diesen Umstand in den Medien zu thematisieren, dass gerade diese von Logen dominierte Stadt in Österreich eines der größten Kinderschänderprobleme im deutschsprachigen Raum hat, das seit Generationen, seit 1940 mit SS-ärztlicher Forschungselite-Dependance.

Die New World Order schickt also rechte SoldatInnen aus und die Gutmenschen, nun in personam des (von mir) hochgeschätzten Schriftstellers Michael Köhlmeier folgen der Agenda bedingungslos, ohne nachzufragen oder nachfragen zu wollen. NS-Verharmlosung darf nicht passieren. Da bin ich völlig seiner Meinung. Allerdings ist es ehemaligen Opfern samt aller politischen Parteien ebenso nicht gestattet, totalitäre politische Systeme wie eben die „New World Order“ zu installieren, exekutiert durch die EU und andere (internationale) Organisationen, die ebendiese Gräuel zu wiederholen als auch gutzuheißen scheinen, schon gar nicht gestattet, diese mithilfe von (Kleinst)Kindern, die mittels trauma based mind control zu super soldiers ausgebildet werden, schrittweise umzusetzen.

Opfer, ehemalige Opfer, mittlerweile erwachsene Kinder, deren Väter oder Großväter während der NS-Zeit ins politische Exil gehen mussten, auch in Haifa vor und nach Weltkriegsende Geborene müssen nicht zwangsläufig gut sein. Sie müssen auch nicht zwangsläufig schlecht sein. Es kann vorkommen, allerdings ist eigenes erlittenes Leid und Unrecht kein Garant für moralische Maßstäbe und können weder die Maßstäbe noch das erlittene Unrecht über Generationen vererbt werden, wie oftmals an etlichen Schauplätzen der Welt, am eindringlichsten in Palästina gesehen.

Hier zeigt sich lediglich neuerlich die Machtverteilung der NWO, wie machtbesessen, wie erbarmungslos mit anderen, gerade ehemalige Opfer heute im hier und jetzt agieren, interessanterweise Hand in Hand mit vormaligen TäterInnen und zeigt immer mehr auch, in Anlehnung an die Coca Cola Strategie, dass „wenn es den Holocaust nicht gegeben hätte (woran ich keine Zweifel habe, das diese Gräuel stattgefunden haben), man ihn hätte erfinden müssen“ und stellt sich immer dringlicher die Frage nach den Drahtziehern des Weltgeschehens der letzten 100 Jahre, und sollte der New World Order in der wissenschaftlichen Forschung mehr Aufmerksamkeit beigemessen werden, samt seiner Financiers, als auch den Statistiken.

Wirkliche Gutmenschen, damit meine ich keine ordenbehängten, erlaubten und hoch bezahlten Aushängeschilder der (Staats)Intelligenzia, sind im hier und jetzt aufgefordert, selbst nachzudenken, solange es noch möglich ist und sollten beginnen, hinter die jeweiligen potemkinschen Dörfer zu sehen, Marshall Mcluhans „the medium is the message“ ein Ende zu bereiten (was an sich die Aufgabe der Intelligenzia ist) und dafür Sorge zu tragen, das die Botschaften, ohne in Semiotik geschult sein zu müssen, wieder für breite Bevölkerungsschichten dechiffriert werden können, also verstanden werden können.

Aber vielleicht ist der verbliebene Rest der Intelligenzia zu gelangweilt, so wie vielleicht auch der auf Sagen des Altertums, der Nibelungen und auf Rituale spezialisierte Michael Köhlmeier, der immerhin das Drehbuch zu „Der Unfisch“ geschrieben hat (in dem es nebenbei um Opferung geht) und scheint er eher dafür Sorge tragen zu wollen, das man zu den von Kissinger propagierten „Wenigen“ gehört, als sich wirklich aufrichtig mit zeitgenössischen mehr als brisanten Themen der Österreichischen und Europäischen Politik, vor allem hinsichtlich der Wiederholung der Gräuel gegen jegliche Menschlichkeit im hier und jetzt auseinandersetzt, indem er den Blick vom Wesentlichen ablenkt:

Sich endlich als Intellektueller Gutmensch mit der New World Order zu beschäftigen, damit verbunden sich eben mit der EU und ihrer Entstehungsgeschichte samt der totalitären Gleichschaltung sämtlicher Mitgliedsländer zu beschäftigen.

Und so werden aus Gutmenschen wieder Männer, im Deutschen nach wie vor als „der“ Mensch bekannt, die während sie kritisch denkenden und weltoffenen Intellektuellen ordenbehängt den Weg versperren, einfach wieder ihre fehlende Zivilcourage oder ihre Männerphantasien hinter allzu bekannten Gemeinplätzen verstecken, Dr. Jörg Haider, Andreas Mölzer, Dr. Susanne Winter und anderen sei Dank, während Frauen und Mütter, vor allem aber ihre geliebten Kinder wegen der Trunkenheit der Maturanten, die sich wie Rockstars gerieren, Sklaven gleich, zumindest für eine weitere (Ritual)Nacht, dahingeschlachtet werden können.

Zuvor wird sich sicher ein persönlicher Assistent des Assistenten als Anwalt finden, der in einem Schauprozess gegen Andreas Mölzer, im Sinne von Michael Köhlmeier die Schlagzeilen der Mainstream Medien füllen wird, wirklich wichtige Themen wiederum verdrängen wird, noch schlimmer wichtige Themen ad absurdum führen wird.

Daher schlage ich aufrichtig vor, dass Michael Köhlmeier, der nach jahrelanger Mölzer/Haider/Winter Propaganda nun zufällig plötzlich naturgemäß auf die Idee kommt, im ORF Interview zu sagen: „Das verstößt gegen mein Selbstverständnis als Bürger. Ich würde mich schämen, nichts dagegen zu sagen“ gemeinsam mit Edward Snowden, der fast wortident auf Englisch dasselbe über die NSA gesagt hat, den diesjährigen Friedensnobelpreis erhält, um in einer Reihe mit Kissinger und Obama der neuen Welt zu dienen, weitere Ehrungen der Republik erhält, als männlicher intellektueller Friedensbringer der von Kissinger propagierten „happy few“, damit das Medium die Botschaft bleiben kann, weitere (Ritual)Nächte der Maturanten ohne Aufwachen folgen können.

 

Post Scriptum vom 02.05.2014:

Zuerst möchte ich Michael Köhlmeier herzlich zum Humanismuspreis 2014 des Altphilologenverbandes gratulieren, damit verbunden darauf hinweisen, dass es den Humanisten unter anderem darum ging, die Seele der Menschen durch Bildung zu veredeln und der Österreichischen Regierung dazu gratulieren, dass sie sich nun offiziell dazu entschlossen hat, die Zensur wieder einzuführen, wie man diese Woche im ORF nachlesen konnte, eben zufälligerweise gerade jetzt aufgrund Andreas Mölzers plötzlicher Erkenntnisse über die EU, die nochmals aufzeigen, wie das bewährte Modell des Problem-(Re)Action-Solution Prinzipes der NWO immer und immer zu funktionieren scheint, wie sich rechte wie linke Lager den jeweiligen Ball zuspielen, die Meinungs- und Gedankenfreiheit zugunsten eines totalitären Systems, noch weiter beschnitten werden kann:

„Keine Förderung für Hetzer
Wer hetzt oder gegen das Verbotsgesetz verstößt, ist nicht förderungswürdig. Dieser Passus wird jetzt ins Presse- und Publizistikförderungs-Gesetz aufgenommen, sagt Kanzleramtsminister Josef Ostermayer (SPÖ). Das bedeutet: “Wenn in einer öffentlich geförderten Zeitung oder Zeitschrift ein Artikel erscheint, wo dann in der Folge eine rechtskräftige Verurteilung wegen Verhetzung oder wegen Verstoßes gegen das Verbotsgesetz stattfindet, wird die Förderung entzogen.”

Das gilt aber nicht nur für Verurteilungen der Zeitung oder Zeitschrift selbst, sondern auch für Artikel unter Pseudonym oder von Gast-Autoren oder Kommentatoren, hebt Ostermayer hervor. Konkret bedeutet das: Für das Jahr, in dem der Artikel erschienen ist, muss die Förderung zurückbezahlt oder mit einem künftigen Förderungsanspruch gegengerechnet werden.“ (30.04.2014, http://oe1.orf.at/artikel/373813)

Wenn man Dinge nicht mehr erklären kann oder möchte, muss man sie (vorab) unterdrücken oder eben nach bewährter Logik von psychopatischen und totalitären Strukturen und Netzwerken, wie unter anderem vom polnischen Psychiater Andrew M. Lobaczewski in „Politischer Ponerologie“ herausgearbeitet, „eliminieren“: Man erinnere sich daran, dass XAVAS wegen Volksverhetzung angeklagt worden ist, die Aufdecker, Kritiker und Whistle Blower also kriminalisiert werden, oder, falls eine Kriminalisierung nicht möglich ist, wie bei Gustl Mollath, Julia Bonk oder bei mir wie bei tausend unbekannten Anderen, sie eben innerhalb des staatlichen Apparates pathologisiert werden.

„Truth is Hate for those that Hate the Truth“ und zeigt nochmals wie groß die Angst vor der Wahrheit ist und lässt ahnen, wie wie weit das totalitäre System der „happy few“ bereits vorangeschritten ist, allen Rattenfängern sei Dank.

© Mag. Andrea Sadegh, 2013 – 2017


XAVAS und die Volksverhetzung

 

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2012: XAVAS: https://www.youtube.com/watch?v=5jiBqmBpd68

 

“Wo sind sie jetzt?”

XAVAS, 2012

„Ich schneide Euch jetzt mal die Arme und die Beine ab und dann fick ich
Euch in’n Arsch, so wie Ihrs mit den Kleinen macht. Ich bin nur
traurig und nicht wütend. Trotzdem würd ich Euch töten. Ihr tötet
Kinder und Föten und ich zerquetsch Euch die Klöten. Ihr habt einfach
keine Größe und Eure kleinen Schwänze nicht im Griff. Warum liebst Du
keine Möse? Weil jeder Mensch doch aus einer ist.

Wo sind unsere Helfer? Unsere starken Männer? Wo sind unsere Führer?
Wo sind sie jetzt?

Wo sind unsere Kämpfer? Unsere Lebensretter? Unsere Fährtenspürer? Wo
sind sie jetzt?

Die Stadt strahlt. Chaos! Sie treffen sich im Keller und rasten aus zelebrieren
den Satans Schrei. Lasst ihn raus! Wir liefern Dir ein Opfer
gerade nackt im Rausch. Niemand will drüber reden. Wenn die Treibjagd
beginnt, ziehen sie los, um zu wildern. Denn ihr Durst ist unstillbar
und schreit nach nem Kind. Okkulte Rituale besiegeln den Pakt der
Macht. Mit unfassbarer Perversion werden Kinder und Babies
abgeschlachtet. Teil einer Loge, getarnt unter Anzug und Robe. Sie
schreiben ihre eigenen Gebote.

Bruderschaftenrecht austeilen. Sie fühlen sich sicher und überlegen,
posieren vor uns, lächeln ins Blitzlicht, frei von jeglicher Empathie.
Gefühlslose Bestien erklären sich zu Göttern durchs Übertreten von
Grenzen, jonglieren mit der Macht, präsentieren sich auf Bühnen. Doch
sie können nur so lang spielen, wie wir uns nicht informieren. Wo sind
die Kämpfer hin?

Wo sind unsere Helfer? Unsere starken Männer? Wo sind unsere Führer?
Wo sind sie jetzt?

Wo sind unsere Kämpfer? Unsere Lebensretter? Unsere Fährtenspürer? Wo
sind sie jetzt?

Wo sind unsere Helfer? Unsere starken Männer? Wo sind unsere Führer?
Wo sind sie jetzt?

Wo sind unsere Kämpfer? Unsere Lebensretter? Unsere Fährtenspürer? Wo
sind sie jetzt?

[Einspieler, Frau:]

Was mich an seinen Worten besonders schockierte: Der Kleine sagte:
“Papa hat sich verkleidet, aber ich habe sofort seine Stimme erkannt.
Und Robert sprach auch von Tieropfern, und auch von Kindern. Er hat
sehr viele Dinge mimisch dargestellt.

Er hat gesagt, es wurden Kinder geopfert?

Er hat nicht die Worte Kinder geopfert benutzt, er sagte, sie haben ihr Blut tröpfeln lassen, also beerdigt…“

 

Die Taz und sämtliche andere Medien sind empört. Anstelle Xavas zu unterstützen, also das Thema journalistisch aufzugreifen, redet man den Anzeigenden, der LINKEN JUGEND Deutschlands (besonders pikant nun im Fall des linken Politikers Edathy, der wegen Besitz von pädokrimineller Pornographie angeklagt worden ist, in weiterer Folge gegen andere Politiker, ähnlich wie gerade in England, ermittelt wird) und der LESBEN- und HOMOSEXUELLEN Vereinigung (LSVD, die bekanntlicherweise großes Interesse daran haben, von den Mächtigen die Erlaubnis zu erhalten Kinder adoptieren zu dürfen, das heißt vorerst noch kein Interesse daran hat zu fragen, woher diese Kinder kommen und was sie und ihre Mütter erleben mussten) nach dem Mund, anstelle vor allem den Kindern zu helfen, die dieses Leid ertragen müssen.

Und umschreibt der Song samt Reaktionen all das, was das Thema bietet: Die Ohnmacht der Täter, die sich Namen von Gottheiten geben lassen, die Angst all das selber als Einzelpersonen erleben zu müssen, ohne eingebettet sein in mächtige Gruppen, die für sie identitätsstiftend sind und diese in ihrer Minderwertigkeit dringend benötigen. Die unendlichen Gräuel der Kinder, die das erleben müssen und der dissoziierten Mütter, die rein sachlich zu erklären versuchen um nicht zusammenzubrechen. Die Pakte und Rituale, die auf den Rücken dieser Kinder abgeschlossen werden, werden ebenfalls thematisiert, so wie der „Blutdurst“, von dem auch die Fachliteratur berichtet: Beginnt man damit, auf diese Art „Macht“/“Lust“ zu empfinden, dann kommt es zu einer Art „Blutdurst“, der immer wieder aufs Neue gestillt werden muss. Auch der dem Thema „ritual abuse“ zugrundeliegende Hass auf Frauen wird von den Künstlern thematisiert, was hochbrisant ist, allein beim Thema „Kindesmissbrauch“, da den Kindern dabei während des Missbrauchs erzählt wird, „die Mama hat dich nicht lieb, sie will das du das erlebst, sie mag es wenn Du leidest“, und führt, bleibt der Missbrauch unbehandelt, nicht zu einem gesunden Frauenbild, da die Täter es bekannterweise meistens immer den Müttern zuschieben.

XAVAS komprimiert in diesen Song an die 10tausende von Fachliteraturseiten und ist in seiner knappen Präzision einzigartig, um auf die unzähligen Aspekte dieses Verbrechens uns seiner Folgen hinzuweisen. Allerdings setzt dieses Verstehen Einarbeitung in die Thematik voraus, was nicht im politischen Interesse zu sein scheint:

Juristen und Medien kümmern sich rührend um Interessensgemeinschaften, Aufdecker werden entweder im Sinne der Volksverhetzung (…) angezeigt oder damit bedroht, während das enorm wichtige Thema mithilfe von Interessensgemeinschaften medial “verwurstet” wird und bleibt über: In Persönlichkeitsstörungen gequälte Kinder, teilweise mit amputierten Gliedmassen, Frauenhass, Logen, Macht, fragile männliche Identitäten und das völlige Fehlen von Korrektiven (PolitikerInnen, ÄrztInnen, MedienvertreterInnen, PolizistInnen, MenschenrechtskämpferInnen), nach denen XAVAS fragt und frage ich mich als betroffene Mutter ebenfalls, gerne in meinen Worten: Wo sind die Kämpfer hin? Wo die Führer? Wo die Lebensretter? Wo die Fährtenspürer? Wo sind sie jetzt, die starken Männer?

Wo die Frauen?

In einem Statement sagen XAVAS, sie wollten mit dem Song nur darauf aufmerksam machen, jeder soll selber „googlen“, sich ein Bild machen, nur wenn man im Netz sucht, dann sucht man lange, bevor man etwas Brauchbares findet, genauso wie dieses Schlagwort, also „trauma based mind control & (satanisch) ritueller Missbrauch“, in den deutschsprachigen Bibliotheken fast nicht zu finden ist.

Bezeichnend ist auch ein Artikel aus der taz http://www.taz.de/!105622/, in dem den Künstlern selbst Gewaltphantasien unterstellt werden: Die Aufdecker werden kriminalisiert, nur um nicht selbst Stellung beziehen zu müssen nach Dutroux, Kampusch, Fritzl und anderen und werden die Künstler diffamiert, Xavier Naidoo´s Werk als „Erlösungspop und Messianismus“, in den sich immer wieder „reaktionäre Botschaften“ mischen würden, beschrieben. Gleichzeitig wird Pro7 vorgeschlagen, sich von Naidoo zu trennen. Ach ja, der Artikel heißt: „Naidoo und die Volksverhetzung“ und wurde am 15.11.2012, von Daniel Bax publiziert.

© Mag. Andrea Sadegh, 2013 – 2017